Warum ist es so schwer einen eigenen Jenseitskontakt zu unseren geliebten Menschen herzustellen?

Immer wieder taucht in unserer Jenseitsgruppe in Facebook (https://www.facebook.com/groups/mediumausbildung/ ) und in Telefonaten und Seminaren die Frage auf:

„Warum meldet sich mein Mann oder mein Kind nicht? Ich liebe es doch so sehr, aber so sehr ich mich anstrenge, ich bekomme kein Zeichen aus dem Jenseits. Was ist der Grund?“

Der Grund hat eine energetische Ursache und ist eigentlich leicht zu erklären,

aber oft schwer für die Zurückgebliebenen zu verstehen. Hier an dieser Stelle versuche ich einmal eine Erklärung, die man auch nachvollziehen kann.

Alles im Leben ist Energie

Leben zeichnet sich durch Energie aus: Da gibt es körperliche Energien, geistige Energien, emotionale Energien, mentale Energien, Energie und Gedanken, die von Euch ausgehen und Energien, die von außen auf Euch einwirken. Jede Energie sendet und funkt auf einer anderen Frequenz.

Manche Energien sind abbauende Kräfte, wir fühlen uns depressiv, krank, voller Trauer, allein, einsam, traurig, im Mangel, haben Angst oder sind krank. Jede Krankheit hat beispielsweise eine andere Frequenz und stört damit die Kommunikation im Körper. Es wird sprichwörtlich dunkel um uns.

Dann gibt es aufbauende Energien wie Zuwendung, Zärtlichkeit, Lob, Freude, Liebe, Nahrung voller Lebendigkeit, Selbstliebe, Selbstbewusstsein, Ruhe, erholsamer Schlaf, Waldspaziergänge erfolgreich sein und vieles mehr. Diese Energien bringen uns in höhere lichtvollere Frequenzen, um es einmal bildlich darzustellen.

Was bewirkt Trauer?

Kommen wir zurück zu unserem Trauernden. Trauer bringt uns in eine sehr schwere Energie.

Depression kann Einzug halten und unser Lebenswille droht zu erlöschen. Oft funktionieren wir nur noch als Mensch und die Trauer und der Verlustschmerz um einen geliebten Menschen durchtränkt jede Pore unseres Seins. Ist jemand plötzlich oder sehr unerwartet gestorben, sind es oft die letzten Worte, die nachhaltig in unserer Erinnerung abgespeichert werden, umso mehr, wenn es Worte der Auseinandersetzung oder des Streits waren.
Oft hat das Leben, ohne den geliebten Menschen, den Sinn verloren. Wir würden alles geben, um noch einmal seine Hand halten zu können, seine Umarmung zu spüren oder ihm sagen zu können, dass wir ihn lieben. Wir fühlen uns verloren, die Energie des anderen Menschen ist körperlich nicht mehr vorhanden. Niemand kann uns oft in unserem Schmerz erreichen. Trauergruppen können helfen, können aber oft auch den eigenen Schmerz verstärken.

Trauer braucht Zeit und sie signalisiert den Schmerz etwas verloren zu haben, unwiederbringlich und endgültig.

Warum denkt und sieht ein Medium anders?

Es gibt Menschen, wie meinen Mann und ich, die niemals glauben wollten, dass nach dem Tod das Ende kommt. Durch eine eigene Nahtoderfahrung mit 31 Jahren, wusste ich, Amara Yachour, wie lebendig man sich als sogenannter Toter fühlt. Damit begann unsere Suche und endete damit, dass wir bis heute bedingungslos an die geistige Welt und an das Göttliche glauben, da wir es auf mannigfaltige Art und Weise erfahren haben. Wir haben Wunder gesehen mit unzähligen Verstorbenen gesprochen, unzählige Jenseitskontakte hergestellt und unser Leben wurde in jedweder Form bereichert.

Als Medium für Jenseitskontakte sind wir nicht emotional involviert, wir trauern nicht, wir kannten den Menschen nicht, daher sind wir neutral. Emotionen kommen hier oft erst während des Jenseitskontaktes, wenn uns der Verstorbene seine Gefühle für den Klienten übermittelt. Letzte Woche hatte ich erst wieder einen solchen Kontakt mit einem Verstorbenen und brach in Tränen aus, als ich diese tiefe Liebe spürte, die der verstorbene Mann für seine zurückgebliebene Ehefrau hatte und wie sehr er sich wünschte, dass sie ihn wahrnehmen könnte, aber ihre Negativität, abbauende Kraft (Trauer) war zu groß um ihn wahrzunehmen.

Zu diesem Zwecke habe ich unlängst auch eine einfache Übung (Zeit der Begegnung) in unsere Jenseitsgruppe (Jenseitskontakte, Medialität, Engel, Geistführer und Heilung)in Facebook gestellt, die sehr helfen kann diesen Kontakt herzustellen, um die Liebe wieder fühlen zu können.

Meine Nahtoderfahrung half mir dies zu verstehen?

Wir können das ganze nur aus der Sicht von Energie verstehen. Die Geistige Welt, die Ebene des Göttlichen, das Jenseits sind geistige Orte, die in einer sehr hochschwingenden Energie existieren. Als ich starb, während der Fahrt zum Krankenhaus, war ich sofort frei, ich hatte noch meine ganze Erinnerung konnte fühlen und denken und mein Bewusstsein und meine Wahrnehmung waren deutlich erweitert. Ich nahm alles Jenseitige und alles Diesseitige gleichzeitig wahr. Ich war bei meinen Kindern, konnte jedes einzelne sehen und was dort im Moment meines Todes passierte und hörte sogar ihre Stimmen, obwohl sie viele Kilometer entfernt waren. Ich konnte meine Mutter sehen und ihren unruhigen Schlaf. All diese Wahrnehmungen wurden später von meiner Mutter und dem Babysitter bestätigt.  Ich konnte meinen Körper fühlen bzw. die Erinnerung an meinen Körper und sah mich selbst in diesem Auto tot ans Fenster gelehnt im Gurt hängend, aber als ich an mir heruntersah, war da kein Körper. Für keinen einzigen Moment war Angst oder Schmerz da. Alles fühlte sich vertraut und richtig an. Diese Liebe, die mich dort im weiteren Verlauf der Nahtoderfahrung durchströmte und die Begegnung mit verstorbenen Menschen, wie meiner Oma, meiner Urgroßmutter, die bereits 1945 starb und über die nie gesprochen würde und nicht zuletzt die Begegnung mit mehreren himmlischen Wesen haben mich für immer von der Wahrheit des ewigen Lebens  überzeugt. Die Liebe, die in diesen himmlisch, göttlichen Sphären herrscht, ist unglaublich und einer meiner schlimmsten Momente in meinem Leben war, von dort wieder in mein Leben zurück zu müssen.

Was braucht es also, um mit Verstorbenen zu kommunizieren?

Wenn wir als körperlicher Mensch, mit einer solch hochschwingenden Ebene und dem Himmel kommunizieren wollen, braucht es eine gleiche Frequenz, um in Resonanz zu gehen. Hier wirken sowohl das Gesetz der Resonanz als auch das Gesetz der Anziehung. Wir müssen also in Liebe und Freude kommen und uns aus dem körperlichen Bewusstsein ausklinken, müssen durchgeistigter werden, uns selbst loslassen können, unser Ego loslassen und in einen dienenden Modus zu kommen, um dem Menschen und dem Himmel zu dienen. Dabei sind wir nicht wichtig. Das Ergebnis und das Zustandekommen der Kommunikation mit dem Jenseits ist wichtig. Nichts anderes zählt in diesem Moment.
Dabei dürfen keinerlei abbauenden Energien mit an Bord sein. Bei einem Jenseits-Medium können das Zweifel sein, mangelnder Glauben, geringer Selbstwert oder aber auch fehlendes Mitgefühl. All dies sind abbauende Frequenzen, die die Kommunikation mit dem Jenseits stören und so kann es passieren, dass das Medium keine Informationen aus dem Jenseits bekommt oder fehlerhafte Informationen. Dazu kommt eine enorme Konzentration um diese Frequenz, die hier benötigt wird, für die Dauer der Kommunikation mit dem Verstorbenen, eine lange Zeit zu halten. Nicht zuletzt braucht es auch einen klaren Fokus.

Was es braucht, um einen eigenen Kontakt mit dem geliebten Menschen herzustellen?

Wenn wir all dies bisher verstanden haben, dann verstehen wir auch, dass wir uns immer in einen veränderten Bewusstseinszustand begeben müssen, der eine sehr hohe, positive, aufbauende Schwingung (Frequenz) aufweist. Eine solche Schwingung ist immer heilsam und heilend.

Als trauernder Mensch, der die volle Wucht des Verlustes spürt, und sich damit in einem sehr destruktivem Feld befindet, was ganz am anderen Ende der Fahnenstange ist, ist dies nahezu unmöglich. Wir müssten uns zuerst in die Liebe, Freude und Dankbarkeit begeben und diesen Zustand für die Dauer des jenseitigen Kontaktes halten.
Das gelingt oft nur für kurze Momente, denn wenn der Trauernde in die Erinnerung eintaucht, dann wird ihm sein Verlust um so bewusster und sein Schmerz kehrt mit voller Wucht zurück. Damit kehrt er wieder zurück in das Feld der abbauenden Energien und somit kappt die Verbindung.

Daher ist es dem Verstorbenen oft auch nur möglich uns in Träumen zu besuchen, wenn die Erschöpfung so groß geworden ist, dass wir einschlafen und uns damit in einen nicht von uns kontrollierten Bewusstseinszustand begeben. Eine andere Möglich ist eine geführte Meditation, die uns hilft, durch die Führung in den veränderten Bewusstseinszustand zu gelangen, aber auch das will geübt sein. Große Ziele erfordern eben oft auch mehr, wie es nur einmal zu versuchen.

Vielleicht versteht ihr jetzt, warum es schwieriger ist in einem Trauerzustand einen Jenseitskontakt herzustellen? Nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Sinne. Jeder Mensch hat die Tastsinne, wie Fühlen, Sehen etc. und im unsichtbaren Bereich nennen wir dies die Hellsinne oder Hellsichtigkeit. Dazu gibt es in einem späteren Blogartikel mehr. Ich hoffe, ich konnte hier ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen. Also habt Geduld. Trauer braucht ihre Zeit und eines Tages wird es auch für euch möglich sein eine Kommunikation mit euren Lieben aufzubauen und ihr werdet einander wiederbegegnen, denn die Liebe ist hier die stärkste Anziehungskraft. Man muss einfach nur verstehen, warum es in Momenten des Leids und Kummers einfach nicht möglich ist, höchstens in der Meditation oder im Schlaf.

Wir haben dazu extra ein Fernstudium geschaffen, um Trauernden den Weg dorthin zu ebnen inklusive der Trauerbewältigung. Denn ich sehe meine Aufgabe nicht nur darin Jenseitskontakte herzustellen, sondern als Botschafter beiden Welten zu dienen und hier eben auch Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Wer sich dafür interessiert, findet den Kurs und die Meditationen hier: https://www.body-soul-centrum.de/shop/fernstudien/dem-himmel-begegnen

Gerne darf der Artikel geteilt werden unter Wahrung der Quelle.

© Amara Yachour www.beyond-borders-college.com