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Wenn dich die Erdkröte besucht

Wenn dich die Erdkröte besucht

Die Bedeutung der Erdkröte als schamanisches Krafttier

Wenn dich die Erdkröte besuchtGestern besuchte uns eine kleine Erdkröte in unserem Gewächshaus und vor zwei Monaten saß eine andere vor unserer Seminarhaustür. Zeit sich damit zu beschäftigen, warum uns Mutter Erde eine solche Botschaft schickt. Also haben wir ein wenig recherchiert.

Zuerst einmal gibt es im Schamanismus Krafttiere und sie alle haben unterschiedliche Bedeutungen. Schauen wir uns die Erdkröte einmal an.

Erdkröten kommen auf dem halben Erdball vor. Überall dort, wo es Erde gibt und feucht ist, fühlen sie sich wohl. Normalerweise halten sich diese Tiere im Verborgenen auf.

Kröten sind, ganz anders als Frösche, keine ausgesprochenen Wassertiere. Sie bevorzugen das Element Erde, das Dunkle und die Abgeschiedenheit.

Erdkröten leben versteckt in Feuchtwiesen, sie besiedeln Waldgegenden oder leben nahe der Menschen. Gelegentlich findet man sie rund um Häuser, Teiche oder in feuchten Schuppen.

Hauptsache es sind Erde, Blätter oder andere dunkle Ecken da, um sich zu verstecken. Als Nahrung dienen ihnen Würmer, Schnecken, Spinnen und viele weitere Insekten. Wer eine Kröte im Garten hat, kann sich über ihre Hilfe als natürlicher Schädlingsbekämpfer freuen.

Zur Fortpflanzungszeit im Frühjahr kommen die Kröten aus ihren Verstecken. Sie zeigen sich dem Tageslicht und den Menschen. Dann wandern sie an manchen Orten in großen Schwärmen über das Land. Leider werden auf Straßen sehr viele von ihnen überfahren. An Kröten Hotspots gibt es spezielle Krötentunnel und –zäune.

Die Bedeutung der Kröte in Spiritualität und Schamanismus

In fast allen indigenen Kulturen wird die Erdkröte mit der Großen Mutter in Verbindung gebracht. Sie hütet die Eingänge zur Erde und dient als Mittlerin zur Unterwelt.

In manchen Kulturen wird sie mit dunkler Magie und Hexerei in Verbindung gebracht. Ihr Element ist die Erde, der Geist die Verborgenheit, Dunkelheit und Andersartigkeit.

Auf Lateinisch heißt sie „Bufo“, der Wortstamm bedeutet neben Kröte so viel wie „sonderbar“ oder „anders“.

Als Krafttier möchte Dich die Erdkröte mit der Erdmutter in Verbindung bringen. Wir verlieren in unseren hektischen und durchgestylten Zeiten manchmal den erdigen Kontakt zu dieser Welt. Das Krafttier Kröte möchte Dich in den warmen, erdigen Schoß der Mutter zurückführen. Dort findest Du Geborgenheit und Weisheit.

In der Tiefe der Erde liegt auch der Zugang zum kollektiven Unbewussten. Von hier können wir Alpträume ebenso wie einen nahrhaften Zugang zur Mutter Erde beziehen. Es kommt darauf an, mit welcher Einstellung Du der Dunkelheit in der Tiefe der Erde begegnest.

Kröten lösen bei manchen Menschen spontanen Ekel aus. Ihr warziges Erscheinungsbild und der bevorzugte Lebensraum können versteckte Abwehrhaltungen und Anbindungen an hinderliche Glaubensnetze ans Tageslicht bringen. Das Böse und die Abartigkeit sind Erfindungen der Menschen und nicht unserer Erdmutter.

Wenn Du Deine Ängste überwindest, kannst Du in der Tiefe den nährenden und kraftspendenden Urboden von Mutter Erde erkennen.

Das Krafttier Kröte lädt Dich ein, Dein Herz zu erden

Wenn dich die Erdkröte besuchtIn manchen Märchen und Volkssagen taucht die Kröte als eine Magierin auf, die versucht, Wanderer vom rechten Weg zu bringen. Du würdest Dich niemals von Weg abbringen lassen, wenn Du reinen Herzens und Deiner selbst sicher bist.

Erdkröten sind auf den ersten Blick wahrlich nicht besonders hübsch. Auf diese Weise laden Dich diese Tiere ein, Dein Herz zu öffnen und anders zu sehen.
Im Schamanismus kann die Kröte dazu verwendet werden, die Vorurteile über das Leben auf der Erde zu überwinden. Mit ihrer Kraft verschwimmen alte Grenzen aus Gut und Böse, hässlich und schön. Du erkennst das wahre Wesen vieler sonderbarer und „düsterer“ Dinge auf dieser Erde.

Eine Warnung vor Oberflächlichkeit und vorschnellen Urteilen

Taucht eine Kröte plötzlich in Deinem Leben auf und erschreckt Dich, heißt es besonnen zu bleiben.
Gehe in Dich und spüre Dein wahres Verhältnis zu diesem Tier. Bist Du wirklich erschrocken oder auch neugierig? Taucht die Kröte öfter um Dein Haus herum auf, dann sieh ihr bei nächster Gelegenheit vorurteilslos in die großen Augen und löse Dich von Deinen Ängsten und Vorurteilen.

Fühlst Du Dich selbst manchmal hässlich oder als Außenseiter, kann der Kontakt mit der Kröte Dein Herz für Dich selbst erwärmen. Verabschiede Dich von geltenden Schönheitsidealen. Oberflächliches Gutaussehen oder Prestige sind vergänglich. Wenn Du gut geerdet und zentriert in dieser Welt stehst, bringen Dich Urteile anderer und der Gesellschaft nicht mehr so schnell aus dem Lot.

Die Kröte im Traum

Im Traum kann die Kröte auf Hässlichkeit wie auch auf Reichtum hindeuten. Nicht zuletzt sind „Kröten“ ein Synonym für Geld an sich. Viele sehen in einem geheilten Zugang zur Mutter Erde und der Überwindung der „Dunkelheit“ und des „Bösen“ den Zugang zu echtem Reichtum. Der kann sich zunächst in einer anderen Wertschätzung Deiner Selbst und Deiner schon vorhandenen Güter offenbaren. Doch auch dem echten materiellen Reichtum steht nichts im Wege.

Zeigt sich die Kröte im Traum als eine Ausgeburt der Hässlichkeit und Niederträchtigkeit, darfst Du vorsichtig sein. Prüfe Dein Umfeld und Deine Vorhaben noch einmal ganz genau. Manchmal zeigt Dir der unverstellte Blick mit offenem Herzen auch weniger schöne Dinge dieses Lebens. Mit der Kraft der Mutter Erde und der Kröte verwandelst Du aber auch dies zu einem Erfolg für Dich selbst.

Weitere Botschaften und Deutungen der Kröte

  • Sexualität und Fruchtbarkeit
  • Tarnung, durch Unscheinbarkeit in Deckung gehen
  • Schutz vor dunkler Magie
  • sich aus der Dunkelheit ins Licht wagen
  • Mut zur Hässlichkeit.

Jedenfalls ist das alles sehr interessant und die Kröten als Botin von Gaia, der großen Erdmutter sind herzlich bei uns willkommen und wir finden sie überhaupt nicht hässlich, sondern wunderbar getarnt. Danke für die Botschaft! Ich finde es immer wieder berührend, wie anders man die Natur wahrnimmt, wenn man schamanisch arbeitet.

Amara Yachour

Amara Yachour

Mein ganzes Leben war ich eine Forscherin und Wahrheitssucherin. Ich wollte immer nur wissen. Wissen, was hinter dem Offensichtlichen steckt. Ich wusste immer, schon als Kind, was wahr und was Illusion ist. Schon in der Teenagerzeit hatte ich erste Berührung mit spirituellem Wissen. Dann kam aber erstmal das Leben dazwischen und ich heiratete, bekam vier Kinder und baute eine Selbstständigkeit auf mit Garten-. Kommunal- und Forstgeräten. Mit 31 brachte mich eine Lungenembolie in den Himmel und das hat mich für immer verändert. Alles zerbrach und ich verlor alles. Meine Ehe, mein Haus, meine Firma und fast mein Leben. Danach begann der mühsame Weg in ein neues Leben. Meine Interessen sind sehr breit gefächert und reichen von Permakultur über Biogarten, Rohkost, Spiritualität und Medialität, Bewusstseinsforschung, Marketing, Betriebswirtschaft, Hühnerhaltung bis hin zur hohen Schule der Magie. Meine Vita ist so bunt wie mein Leben und ich liebe es Grenzen zu sprengen. Vor allen Dingen meine eigenen.
Menschen zu dienen erfüllt mich und ich freue mich über jeden Schritt, den andere Menschen neu gehen können, in ein authentisches, freies und selbstbestimmtes Leben. Dafür kreieren wir jeden Tag Lösungen, in Form von Fernstudien, Seminaren, Webinaren und Beratungen Mein Mann Marko und ich haben unser neues Versuchsprojekt Selbstversorgergarten „Rohvoluzzer“ gestartet. Unsere kleine Hühner- und Entenschar unterstützen uns dabei fleißig im Seminarhaus.

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