Im täglichen Leben stolpern wir oft über die Begriffe „Telepathie und Empathie .“ Gerade der Begriff „Empathie“ wird in unserem Leben immer relevanter. Schließlich ist es die Fähigkeit, die uns in zwischenmenschlichen Beziehungen zugutekommt und auf die es auch im Berufsleben immer mehr ankommt. Auch romantische Beziehungen können nicht ohne diese Fähigkeit funktionieren. Aber was bedeuten diese Begriffe eigentlich und wie hängen diese beiden Fähigkeiten zusammen? Dieser Thematik wollen wir uns in diesem Blogartikel zuwenden.

Empathie – eine Definition

Empathie lässt sich in drei verschiedene Bereiche unterteilen: Die emotionale Empathie, die kognitive Empathie und die soziale Empathie.
Die emotionale Empathie äußerst sich durch ein Nachempfinden der gleichen Emotionen des Gegenübers. Emotional empathische Menschen nehmen die Stimmungen von anderen Menschen auf und lassen sich von diesen beeinflussen. Das äußert sich durch rapide Stimmungsschwankungen und innere Unruhe. Es fällt ihnen extrem schwer, die eigenen Gedanken von fremden Gedanken zu unterscheiden.

Bei der kognitiven Empathie sind wir in der Lage, Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse von anderen nachzuempfinden, ohne dass uns die Gefühlswelt dazwischenfunkt. Anhand der Verhaltensweisen, der Mimik und Gestik der anderen können wir nachvollziehen, was sich der andere wünscht und zukünftiges Verhalten interpretieren. Die Form der Empathie ist in der Arbeitswelt wichtig, besonders für Führungskräfte. Allerdings wird diese auch im negativen Sinne von der Werbung oder der Politik missbraucht, um bestimmte Verhaltensweisen hervorzubringen.

Die soziale Empathie versetzt uns in die Lage, komplexe Systeme zu verstehen und diese auch zu beeinflussen.

Telepathie – eine Definition

Wissenschaftliche Belege und Erklärungen für die Übertragung von Gedanken gibt es bisher noch nicht. Allerdings kommt die wortlose Kommunikation durch die reine Gedankenkraft häufiger vor, als uns bewusst ist. Unter Telepathie ist die Gedankenübertragung gemeint. Es werden Stimmungen, Eindrücke, Ideen, aber auch Emotionen ausschließlich über die Gedanken an einen anderen Menschen übertragen. Die Telepathie kennt weder Raum noch Zeit. Von jedem Ort der Welt und über jede Entfernung können wir telepathische Fähigkeiten ausüben.

Die Gedankenübertragung kann bewusst oder unbewusst stattfinden und ist sowohl zwischen Menschen als auch von Menschen zu Tieren möglich. Wenn wir über telepathische Eigenschaften verfügen, sind wir sogar in der Lage, Gedanken von Verstorbenen zu empfangen. Telepathische Eigenschaften konzentrieren sich nicht ausschließlich auf die Gegenwart, sondern können sich sowohl auf die Vergangenheit wie auch auf die Zukunft beziehen.

Die Telepathie äußert sich in den verschiedensten Formen:
Durch die Telepathie können Emotionen und Stimmungen übertragen werden
Durch die Gedankenkraft können Stimmen und Bilder an andere Menschen übermittelt werden
Mithilfe der Telepathie ist die direkte Übertragung von Gedanken (durch Ideen) möglich

Wie werden Empathie und Telepathie nun eingeordnet?

Telepathie findet zwischen zwei Individuen statt, wobei der Empfänger bestimmte Emotionen, Bilder, Eindrücke oder Stimmungen sendet und der andere Partner diese empfängt. Diese werden grundsätzlich dann wahrgenommen werden, wenn wir uns mit dem Partner auf einer gemeinsamen Bewusstseinsfrequenz befinden. Telepathischer Kontakt ist besonders in Zuständen möglich, wo wir übermüdet sind oder eine emotionale Verbindung zu einem anderen Menschen spüren.

Je ausgeprägter die empathischen Eigenschaften eines Menschen sind, desto mehr sind wir zu telepathischen Eigenschaften fähig. Damit sind die Empathie und eine gute Intuition die Grundvoraussetzung, um sich telepathisch mit anderen Menschen zu verbinden. Das ist auch verständlich, denn nur wenn wir in der Lage sind, uns in den anderen Menschen hineinversetzen, können wir auch bestimmte Gedanken, Emotionen, Ideen oder Bilder an den Empfänger zu übermitteln.

Telepathie und Empathie sind zwei Eigenschaften, die sich dem Heilwissen zuordnen lassen. Beim Heilwissen werden bestimmte Informationen sofort wahrgenommen. Betroffene Menschen spüren eine Vorahnung, wissen in diesem Moment, was passieren wird und können bestimmte Verhaltensweisen eindeutig zuordnen. Damit steht der gesamte Bereich des Hellwissens weit über der Telepathie, wo es um den Gedankenaustausch geht.

Telepathische Situationen begegnen uns nahezu täglich. Das beste Beispiel ist, wenn wir gerade an einen Menschen denken und in diesem Moment klingelt das Telefon. Besonders bei Zwillingen sind die telepathischen Fähigkeiten gut ausgeprägt. Über größere Entfernungen sind sie in der Lage, Gedanken und Emotionen des anderen aufzunehmen und zu übermitteln.

Das Potenzial, überhaupt telepathische Eigenschaften zu erfahren, ist jedem Menschen zugänglich. Durch die technischen Kommunikationsmittel haben wir diese Eigenschaft aber immer mehr verlernt. Es gibt zahlreiche Trainingsmethoden, durch die solche Fähigkeiten wieder an die Oberfläche gebracht und verstärkt werden können. Hier eignen sich besonders die Visualisierung, Autosuggestion und die Vorstellungskraft. Es bedarf dabei regelmäßiger Übung, um erste Erfolge verzeichnen zu können. Mit der Zeit können auf diese Weise Bilder, Stimmungen und Emotionen gesendet und vom anderen Menschen empfangen werden.

Bei den Hellsinnen werden folgende unterschieden:

Diese Sinne lassen sich durch einfache Übungen trainieren

Stell dir beispielsweise vor, wie du in eine Zitrone beißt. Du bist objektiv hellschmeckend, wenn sich deine Zunge zurückzieht. Anders sieht es aus, wenn du diesen Geschmack klar wahrnehmen kannst. In diesem Fall hast du die Fähigkeit zum subjektiven Hellschmecken.

Stell dir beispielsweise ein lautes Geräusch wie das deines morgendlichen Weckers direkt an deinem Ohr vor. Kannst du das Geräusch klar wahrnehmen, als wenn du jetzt in dieser Situation wärst?

Du hast Räucherwerk vor der Nase. Stell es dir genau vor und spüre in deiner Nase diesen Duft? Bist du dazu fähig? Oder stell dir den Duft einer süßen, duftenden Rose vor.

Als Nächstes stellst du dir einen stacheligen Kaktus in der Hand vor. Spürst du die Berührungen, jeden Piks in deiner Haut?

Vor deinem Auge siehst du eine rotierende Kugel. Kannst du dieses Bild klar erkennen?

Und schließlich stelle dir vor, du kommst nach Hause und siehst ganz genau, wie es dort aussieht, mit allen Einzelheiten.

Fazit:

Empathie und Telepathie bedingen sich gegenseitig. Mit Empathie ist die Fähigkeit gemeint, Wünsche und Bedürfnisse anderer nachempfinden und sogar fremde Emotionen empfangen zu können. Ohne eine ausgeprägte Empathie wiederum ist keine Telepathie möglich. Telepathische Fähigkeiten entwickeln wir in einem Zustand der Erschöpfung oder der emotionalen Verbundenheit. Wir sind dann in der Lage, bestimmte Gedanken, Bilder, Stimmen, Gefühle und auch Ideen an den Empfänger zu übermitteln. Um diese Fähigkeit ausüben zu können, brauchen wir eine sehr gute Intuition und Empathie Fähigkeit. Durch mentale Übungen wie Visualisierung, Autosuggestion und Imagination können wir diese Fähigkeit gezielt trainieren.