Geistführer: Eine lebenslange Freundschaft 

Bei den Indianern Nordamerika war es normal, einen Geistführer zu haben. In unserer Zeit ist es nicht normal – jedenfalls aus der Sicht der meisten Menschen. Das sehen Menschen aus der spirituellen Szene aber ganz anders. Ich zum Beispiel kenne seit Jahren meinen Geistführer und lasse mich auch von ihm führen, damit ich meinem Seelenauftrag und meinem Lebensplan auch treu bleibe. Jeder Mensch hat einen Geistführer hat. Die meisten Menschen wissen es nur nicht. Nur wenige

sind in einem lebendigen Kontakt mit ihrem Geistführer, der häufig als wachsamer Begleiter oder bester Freund beschrieben wird. Wenn jemand sagt, er folge seiner inneren Führung, meint er oft genug seinen geistigen Führer. Dieser muss nicht unbedingt personalisiert werden, damit man in Kontakt mit ihm sein kann. Er ist eine unsichtbare Wesenheit, die man spürt. Mann kann den Geistführer auch die innere Stimme oder die Quelle der Wahrheit nennen.

Geistige Führung und Wegbegleitung durch den Geistführer

Die Person, die wir oft zum Geistführer wählen, stand uns im Jenseits und eventuell schon seit vielen Leben  sehr nahe. Als wir uns einen neuen Körper suchten, um eine neue Lebenserfahrung zuzulassen, blieb uns dieser Geistführer erhalten. Wir vertrauten ihm unsere Seele an. Der Geistführer machte sich daraufhin zum Wächter über unseren Lebensweg. Es spielt keine Rolle, dass dieser gute Freund in einer anderen Dimension existiert, die den meisten unzugänglich ist. Wir können jederzeit Verbindung aufnehmen. Unser Geistführer hat – ebenso wie wir – möglicherweise bereits in einer Inkarnation auf Erden Erfahrungen gesammelt. Er weiß dann, was uns an Versuchungen, Konflikten oder Ängsten widerfahren kann. Auch wenn wir uns mittlerweile neu inkarniert haben, ist es wahrscheinlich, dass auch wir irgendwann nicht-körperliche Geistführer für andere Wesen waren. So in etwa beschreiben spirituelle Menschen, was ein Geistführer ist und welches seine Aufgaben sind. Man geht davon aus, dass man den Geistführer im realen Leben nicht kannte. Es ist also niemand, der mittlerweile verstorben ist, sondern jemand aus einer anderen Zeit. Dennoch können auch manchmal unsere Ahnen die Aufgabe eines Geistführers übernehmen.

Wann immer wir geistiger Führung bedürfen, ist die Instanz des Geistführers für uns da. Die Frage ist nur, ob wir ihr genug vertrauen, um auf sie zu hören. Diese unsichtbare Instanz kann sich in Form von Intuition, einem Traum oder einer klar verständliche Botschaft einen Weg in unser irdisches Leben bahnen.

Wenn jemand den Impuls spürt, nicht mit einem bestimmten Passagierflugzeug zu fliegen, folgt er seiner inneren Führung. Folgt er einem Geschäftstermin oder einem Vorgesetzten und fliegt doch, überhört er die Botschaft. Das kann ihn das Leben kosten, wenn das Flugzeug abstürzt. Ohne dass wir eine besondere Verbindung zu unserem Geistführer aufbauen, können wir die Quelle solcher Wahrnehmungen vermutlich nicht unterscheiden.

Man sollte seinem Geistführer zuhören lernen

Ein Geistführer kennt unsere grundlegende geistige Verfassung – sozusagen die „individuelle Essenz“ dessen, den er begleitet. Wir stehen heutzutage aber nur selten in enger Verbindung mit unserer inneren Führung. Im Medienzeitalter wird man ständig mit Aufrufen, unterschwelligen Botschaften und Nachrichten überflutet. Angesichts dessen walten oder Depressionen, Zweifel oder Habgier in unserer mentalen Schaltzentrale. Wir hören immer häufiger auf falsche Berater. Wenn wir uns im Dickicht falscher Erwartungen, neurotischer Anwandlungen oder konsumorientierter Gelüste verlieren, erlaubt uns der Geistführer, unsere innere Mitte wiederzufinden. Als Mittler zwischen dem Hier und dem Jenseits hat er eine Verbindung zum Göttlichen. Außerdem kann er an mehreren Orten gleichzeitig sein. Wir können unsere Geistführer anrufen. Das kann während einer geführten Geistführermeditation passieren oder einfach in einem Gebet, denn der Geistführer gehört absolut zur göttlichen Ebene.
Alternativ sehen auch Geistführer ab und an die Notwendigkeit, uns etwas mitzuteilen. Hören können wir sie nur, wenn wir innehalten und ihnen genug Stille und Raum geben – beispielsweise in einer Meditationssitzung, bei einer Tiefenentspannung, wie in der Badewanne oder bei einem Spaziergang im Wald. Viele Menschen werden sehr oft durch den Geistführer inspiriert. Das sind kurze Gedankenblitze, die von außen zu uns durchdringen.

Es ist also wichtig auf Empfang zu sein. Dazu muss unser irdisches Gedankenkarussell zum Erliegen kommen. Den inneren Raum der Stille zu betreten, die Gedanken zu stoppen, das ist eine der besten Möglichkeiten einer solchen Begegnung. Wir haben im Shop eine Meditation, die Dich ganz einfach in den Kontakt bringt. https://www.body-soul-centrum.de/shop/meditationen/meditationen

Wir nennen diese dort „Geistführer und Geistige Welt“

Würden alle Menschen um ihren Geistführer wissen, würden sie sich stets begleitet und angenommen wissen. Stattdessen fühlen sie sich oft einsam und getrennt von der göttlichen Ebene. Sie erleben nicht das göttliche Gefühl der Einheit, sondern erleben Gefühle des Getrenntseins. Der Geistführer manifestiert die Verbundenheit mit dem Göttlichen oder dem allumfassendem Bewusstsein. Er repräsentiert unsere Seelenfamilie und unser eigentliches Zuhause. Er repräsentiert Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Manchmal treffen wir auf Erden Menschen, die wir als Seelenverwandte erkennen. Unser Alltagsbewusstsein kann solche Phänomene nicht erklären. Im erweiterten Bewusstsein hingegen sind sie erklärbar. Die „Spirit Guides“ begleiten uns durch das gesamte Leben. Es kann sich um Lichtwesen oder Engel handeln oder um Wesen, die bereits einmal als Mensch inkarniert waren. Seelenverwandte bleiben meist nicht ein Leben lang bei uns. Sie begleiten uns oft nur eine bestimmte Wegstrecke und gehen dann eigener Wege. Den Eintritt zu einer engeren und bewussteren Verbindung mit der geistigen Welt können wir über Hypnose, Meditationssitzungen, Trancezustände oder Tiefenentspannung versuchen. Auch die Kontaktaufnahme über ein Medium kann ihnen den eigenen Geistführer bringen und seine Botschaft. Das kann manchmal lebensverändernd sein.

Das Bild zeigt Rasputin (als unvollendete Skizze), den Geistführer meines Mannes Marko Yachour (http://www.marko-yachour.com/), der während einer Transfigurationssitzung gezeichnet wurde.