Bestimmt hast Du es in der einen oder anderen Situation bereits erlebt: Jemand betritt den Raum und man ist sofort fasziniert von derjenigen Person. Was uns hier auffällt, ist die Ausstrahlung dieses Menschen, seine Aura.

Energiefeld der Seele

Jeder von uns ist von einer Aura umgeben. Sie ist quasi die Lebensenergie, die wir ausstrahlen, und sie reicht weit über unseren Körper hinaus. Jeder kann die Aura von anderen Personen ganz unbewusst wahrnehmen. Sind wir beispielsweise auf der Straße unterwegs, so schätzen wir die Menschen, die uns begegnen, automatisch ein: Der eine wirkt hilfsbereit und freundlich, ein anderer wütend oder traurig. Diese Einschätzung nehmen wir mit unserem Bauchgefühl wahr und meistens haben wir damit nicht unrecht.

Dieser Prozess wird auch als Menschenkenntnis bezeichnet, gilt aber noch nicht als Aurasehen. Aurafühlige nehmen die Ausstrahlung eines Menschen als Licht bzw. Farbe wahr, wobei jede Farbe eine bestimmte Bedeutung hat. Auf diese Weise können Stimmungen, energetische Blockaden, Depressionen sowie Lebenskrisen erkannt werden. Wer also in der Lage ist, die Aura eines Menschen zu sehen, kann als eine Art Life-Coach fungieren und durch eine Analyse herausfinden, auf welcher Ebene sich Schwächen zeigen.

Aus dem Volksmund stammt der Ausspruch „Jetzt ist mir ein Licht aufgegangen!“. Und tatsächlich sieht man auch in der Aura ein Strahlen, wenn sich die Strukturen, die bislang verkrampft oder verengt waren, auflösen. Dadurch wirkt die Aura wieder heller und der Mensch verfügt in diesem Bereich dann auch über wesentlich mehr Energie. Auch die Lebensqualität wird dadurch deutlich erhöht und das Streben, sich persönlich weiterzuentwickeln, nimmt ebenfalls zu.

Die sieben Auraschichten

Insgesamt setzt sich die Aura aus sieben Schichten zusammen, die auch mit den Händen erspürt werden können, wobei wir diese Veranlagung alle in unterschiedlich starker Ausprägung haben.

1. Schicht: Der ätherische Körper

Der ätherische Körper umfasst nur wenige Zentimeter und kann von seiner Wirkung her mit dem Wurzelchakra verglichen werden. Geht es uns gut, so können Aurasichtige den ätherischen Körper in Hellblau wahrnehmen. Ist er trüb verfärbt, so weist das auf eine Blockade hin.

2. Schicht: Der Emotionalkörper

Den Emotionalkörper ordnet man dem Sakralchakra zu. In ihm werden unsere Gefühle abgespeichert. Je nachdem ob es sich dabei um positive oder negative Emotionen handelt, kann man diese als helle oder dunkle Stellen erkennen. So zeigt sich etwa ein unterdrücktes Gefühl als eher dumpfe und trübe Farbe, während klar gelebte Emotionen lichtvoll strahlen.

3. Schicht: Der Mentalkörper

Auf der Chakrenebene zählt der Mentalkörper zum Nabelchakra. Wenn man versucht, ihn mit den Händen zu ertasten, so kann man einen leichten Widerstand spüren. Im Mentalkörper speichern wir unsere Gedanken ab, wobei Aurafühlige sowohl positive als auch negative Gedanken wahrnehmen können.

4. Schicht: Der Astralkörper

Den Astralkörper kannst Du dem Herzchakra zuordnen. Hier ist auch die bedingungslose Liebe zu finden.

5. Schicht: Der Ätherische Negativkörper

Auf der Chakrenebene entspricht der Ätherische Negativkörper unserem Halschakra. In dieser Schicht sind unsere Talente und Veranlagungen abgespeichert.

6. Schicht: Der Himmlische Körper

Den Himmlischen Körper ordnet man dem Dritten Auge zu. Wer diese Schicht sehr bewusst lebt, befindet sich völlig im Augenblick und ist eins mit sich selbst.

7. Schicht: Der Ketherische Körper

Wie das Kronenchakra stellt der Ketherische Körper die Himmelsverbindung dar. Er wird wie ein goldenes Licht beschrieben, das uns wie eine Schutzhülle umgibt.

Warum eine gesunde und starke Aura wichtig ist

Der Terminus „Aura“ wird vom griechischen Begriff „Àvra“ abgeleitet, was soviel wie „Lufthauch“ oder „Hauch“ bedeutet. Fühlen wir uns gesund und gut, so schwingt auch unsere Lebensenergie viel stärker und unsere Aura strahlt intensiv nach außen. Wenn eine energetische Ebene hingegen blockiert ist, so ist auch die Aura geschwächt und trüb. Und genau das strahlst Du dann auch aus. Unser Energiekörper kann sowohl durch zu wenig Bewegung und ungesunde Ernährung als auch durch ein mangelndes Selbstwertgefühl geschädigt werden. Daher kann der Umfang der Aura sogar im Tagesverlauf stark variieren, je nachdem, welche Erfahrungen wir im Laufe des Tages machen. So sinkt die Aura bei einem negativen Erlebnis ein und dehnt sich bei einer positiven Erfahrung aus. Blockaden und Störungen in der Aura können daher unsere seelische Balance beeinträchtigen. Auch gesundheitliche Probleme sind die Folge einer disharmonischen bzw. blockierten Energiefrequenz, was wir dann in Form von Verletzungen, Erkrankungen oder Überlastungen bemerken.

Gefühle und ihr Einfluss auf unsere Aura

Manchmal benötigt es aber gar kein negatives Erlebnis im Außen – wir selbst können unsere Aura ebenfalls aufgrund negativer Gedanken, Wut, Angst oder Selbstzweifel verunreinigen. Darüber hinaus wird die Aura sehr häufig auch durch sogenannte „Energievampire“ geschwächt. Dabei handelt es sich um Menschen, die uns unsere Energie im wahrsten Sinne des Wortes rauben. Oftmals ist ihnen das selbst nicht bewusst, vielmehr versuchen sie, ihr eigenes Defizit zu füllen und docken daher an andere Personen an. Ihre negativen Gedanken und Gefühle werden dann von uns aufgenommen und machen sich durch Müdigkeit, Gereiztheit oder schlechte Laune bemerkbar.

Die Aura schützen

Da unser Energiekörper also sehr sensibel auf störende Einflüsse reagiert, ist es äußerst wichtig, ihn zu schützen bzw. zu pflegen. Um die Aura im Alltag zu schützen, solltest Du daher immer sehr genau darauf achten, worauf deine Aufmerksamkeit gelenkt wird. Wenn du einer Person bewusst deine Aufmerksamkeit entziehst, so hat das ebenfalls einen großen energetischen Effekt und kann zu Deinem Selbstschutz beitragen. Für den Auraschutz eignen sich aber auch verschiedene Hilfsmittel wie zum Beispiel Heilsteine, die uns von negativen Einflüssen befreien können. Zudem kannst Du Deinen Energiekörper auch durch das Verräuchern von Harzen und Kräutern reinige oder auch ätherische Öle als Auraschutz verwenden.